slide1 slide2 slide3 slide4a slide5

Risikoleben ist ein MUSS und nicht nur für Familienväter.

 

Das Auto, das Gebäude und natürlich auch der Hausrat sind abgesichert! Das eigene Leben nicht – da passiert schon nichts … 

Diese Auffassung vertreten viele Personen, ob Angestellte oder Selbständige. Die oben genannt Auffassung teilen erstaunlich viele Schweizer. Und wenn dann doch einmal über eine professionelle Absicherung nachgedacht wird, sind es meistens die Herren der Schöpfung die in den Genuss kommen. Fakt ist: die Risikolebensversicherung ein Muss – und das beileibe nicht nur für Familienväter. 

Fälle aus der Praxis:
Die Mutter stirbt. Der Vater muss die Kinder ganz allein versorgen. Er muss daher im Beruf kürzertreten. 
• Ist er selbstständig, kann er weniger Aufträge annehmen. Weniger Aufträge sind gleichbedeutend mit einem geringeren Einkommen. 
• Arbeitet der Vater als Angestellter muss er sein Arbeitspensum kürzen, was ebenfalls erhebliche wirtschaftliche Einbussen mit sich bringt. 

In beiden Fällen ist die Existenz der Familie bedroht.

Der geschilderte Fall mag auf den ersten Blick übertrieben schicksalhaft wirken. Doch das obige Beispiel und die daraus abgeleiteten Konsequenzen entspringen nicht dem Katalog eines Beerdigungsinstitutes oder einem Vermittler für Sterbegeldversicherungen. Es sind Aussagen von Fachleuten, die sich mit Lebensrisiken auskennen. Lutz Gronemeyer ist Senior Produktmanager der Dialog Lebensversicherung in Augsburg. Er sagt: „Leider wird bei der Familienabsicherung noch immer viel zu häufig nur auf den Hauptverdiener abgestellt – und das sind nach wie vor häufiger Männer als Frauen." 

Vielleicht weil es ja die AHV gibt: AHV = Alters- und HINTERLASSENEN-Versicherung denkt man. Hier liegt ein fataler Trugschluss vor. Noch immer gibt es keine Witwerrente in der Schweiz. Sind keine Kinder (bis 18 / Ausbildung) vorhanden, steht der Mann komplett ohne gesetzliche Vorsorge dar.

Argumentiert man in der Altersvorsorge mit der gestiegenen Lebenserwartung, was richtig ist, darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass Männer ein deutlich höheres Risiko tragen vorzeitig zu sterben: Immerhin 22 Prozent der Männer in Deutschland ereilt der Tod noch vor dem 66. Geburtstag, also zu einem Zeitpunkt, in dem sie meist noch im Berufsleben stehen. Damit sterben doppelt so viele Männer als Frauen in dieser Altersgruppe!

Wann klopft der Tod an?

Nur 23 Prozent der Frauen haben eine Risikolebensversicherung.

Eine Risikolebensversicherung (RLV) dient dazu, die Familie des Versicherten finanziell abzusichern, wenn dieser vorzeitig stirbt. Tritt der Fall ein, zahlt der Versicherer eine zum Vertragsabschluss vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen.

Wenn die Männer die Familie gegen das Todesfallrisiko mit einer RLV absichern, stellt sich die Frage, wie es mit den Frauen aussieht:  

Eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt kommt allerdings zu dem Schluss, dass sich Frauen „nur unzureichend um die Existenzsicherung ihrer Liebsten" kümmern. Demnach verfügen nur 23 Prozent von ihnen über eine RLV, unter den Männern sind es 30 Prozent.
Das geringere Todesfallrisiko der Frauen spiegelt sich besonders in der günstigen Prämie für eine RLV. Diese liegen im Schnitt um 25% - 35% unter der Prämie eines gleichaltrigen Mannes mit gleicher Versicherungsleistung.

Der Einwand „zu teuer" ist an der Stelle also nicht nachzuvollziehen – besonders dann wenn es um die Absicherung der eigenen Familie geht.