slide1 slide2 slide3 slide4a slide5

Versicherungsmodelle

 

Die Krankenkassen bieten nebst dem Standard-Versicherungsmodell nach KVG auch alternative Versicherungsmodelle an. Die bekanntesten davon sind:

Hausarzt Modell - Hausarztsystem

Beim Hausarzt-Modell verpflichtet sich der Versicherte, im Falle einer Krankheit immer zuerst einen Hausarzt, der mit der entsprechenden Krankenkasse zusammenarbeitet, zu konsultieren. Ein direkter Besuch bei einem Spezialisten oder in einem Spital – ausser bei Notfällen, bei der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung sowie Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt ist nicht gestattet. Der Versicherte kann seinen Hausarzt aus der Ärzteliste der Krankenkasse auswählen. Die Hausarztmodelle sind 5 % bis 20 % günstiger als die obligatorische Krankenpflegeversicherung.

Telemedizin

Wenn man ein Tele-Medizin-Modell wählt, dann verpflichtet man sich, vor dem Aufsuchen eines Arztes zuerst ein Telemedizin-Zentrum anzurufen. Dort bespricht man mit einem Spezialisten sein gesundheitliches Problem und er gibt eine Empfehlung ab, wie man weiter vorgehen soll. Dadurch entfallen bei Bagatellen Arztbesuche, und Krankenversicherte werden ggf. direkt an einen Fachspezialisten verwiesen, was den Besuch beim Hausarzt erspart und dadurch die Behandlungskosten senkt. Auch hier sind Rabatte bis zu 20% auf der Krankenkassenprämie möglich. Die Krankenkassen verwenden unterschiedliche Bezeichnungen für das Tele-Medizin-Modell. So heisst dieses bei:
• Helsana (inklusive Aerosana, Avanex, Progrès, Sansan): „Premed 24“
• Atupri: „TelFirst“
• ÖKK: „Casamed24“
• und bei einigen anderen Krankenkassen wie der Swica „Telmed“

HMO

In HMO-Gesundheitszentren ist das Wissen von Fachärzten, Therapeuten und Spitälern zusammen verbunden. Dadurch ist es einfacher, durch die richtige Person behandelt zu werden. Auch das Einholen einer Zweitmeinung ist einfach. Die Krankenkassen arbeiten mit diesen Gruppenpraxen zusammen. Als HMO-Versicherter verpflichtet man sich ähnlich wie beim Hausarzt-Modell, für Behandlungen immer zuerst ein HMO-Gesundheitszentrum aufzusuchen, das mit der eigenen Krankenkasse zusammen arbeitet. Durch die Wahl eines HMO-Modells sind Prämienersparnisse bis 25% möglich.